Kirchenentwicklung 2030

 

Aktuelle Informationen finden Sie unter                

www.kath-ettlingen.de 

 
Das Projekt „Kirchenentwicklung 2030“ ist ein Prozess, den Erzbischof Stephan Burger angestoßen hat, um die Erzdiözese Freiburg und die Seelsorge fit für die Zukunft zu machen. Dahinter steht die zentrale Zukunftsfrage der Erzdiözese: Wie können wir auch künftig gewährleisten, dass das Evangelium in unserer Gesellschaft präsent ist und die Kirche als Gemeinschaft im Glauben lebt und wächst?
Kirchenentwicklung 2030 strebt auf der Basis der sich deutlich abzeichnenden Entwicklungen die Neugestaltung und Weiterentwicklung grundlegender Strukturen in der Erzdiözese Freiburg an. Dazu gehören auch neue räumliche Umschreibungen der Seelsorge und des kirchlichen Lebens. Aus den bisherigen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten werden neue Kirchengemeinden hervorgehen, die den Herausforderungen der Zukunft besser angepasst sein werden.
 
Die Seelsorgeeinheit Malsch wird in Zukunft zur neuen Pfarrei St. Martin Ettlingen gehören. Diese entspricht räumlich weitgehend dem ehemaligen Dekanat Ettlingen (vor der Dekanatsreform 2008). 
 
 
Pfarrei St. Martin Ettlingen 
  • Seelsorgeeinheit (SE) Rheinstetten
  • SE Ettlingen-Stadt
  • SE Ettlingen-Land
  • SE Waldbronn-Karlsbad
  • SE Malsch
  • SE Marxzell St. Markus
 
 
Im Konradsblatt, der Wochenzeitung des Erzbistums Freiburg, wurde die neue Pfarrei vorgestellt. 
Hier können Sie den Bericht nachlesen:
 
 
 
 
Der Weg zur neuen Pfarrei St. Martin Ettlingen steht unter dem biblischen Motto: "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben" (Jeremia 29,11).
Wir laden ein, ein Gebet zu diesem Jahresmotto zu beten:

Neue Pastorale Leitungspersonen in Ettlingen stehen fest
Thomas Ehret

Bereits im Januar wurde Thomas Ehret als künftiger leitender Pfarrer der neuen Pfarrei St. Martin Ettlingen
 bekannt. Die Ernennung des Pfarrers wird für eine Amtsdauer von acht Jahren erfolgen, in der Regel mit der Möglichkeit einer Amtsverlängerung um weitere sechs Jahre. In seiner zukünftigen Funktion wird Pfarrer Ehret die Gesamtverantwortung für Pastoral und Verwaltung tragen, das Seelsorgeteam leiten, die Kirchengemeinde rechtlich vertreten und aktiv in pastoralen Handlungsfeldern der Pfarrei mitarbeiten. Er soll ein vielfältiges und lebendiges Gemeindeleben entwickeln, Teams in die Gestaltung kirchlichen Lebens einbinden und Mitarbeitende gemäß ihren Charismen fördern.
 
Torsten Ret
Im Oktober verkündete Erzbischof Stephan Burger mit Pfarrer Torsten Ret und Tobias Speck die Namen für die weiteren pastoralen Leitungsfunktionen.
 
Mit Torsten Ret übernimmt ein Pfarrer aus einer der bislang sechs eigenständigen Seelsorgeeinheiten das Amt des Stellvertreters des Leitenden Pfarrers. Der 2005 zum Priester Geweihte ist seit 2010 Pfarrer der Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad. 
 
 
Tobias Speck
Ebenfalls Teil dieses Leitungsteam ist Tobias Speck. Der promovierte Theologe leitet seit 2015 die
 Diözesanstelle Mittlerer Oberrhein-Pforzheim in Rastatt und ist in seiner Tätigkeit mitverantwortlich für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen. Zudem begleitet und berät er auf regionaler Ebene bei den Prozessen zur Kirchenentwicklung und ist dabei vor allem mit Pfarrgemeinderäten und Gemeindeteams im Austausch. Bereits seit 2023 begleitet er gemeinsam mit einer Kollegin intensiv die Projektleitung für St. Martin Ettlingen. Als Leitender Referent wird Tobias Speck u.a. die Leitung und Koordinierung pastoraler Prozesse, die Mitarbeit an der strategischen Weiterentwicklung der Pfarrei und die Steuerung der Pfarreiaktivitäten übernehmen.
 
Bernd Gramlich, der Leiter der Verrechnungsstelle für katholische Kirchengemeinden Rastatt übernimmt in der neuen Pfarrei St. Martin Ettlingen die Rolle des Pfarreiökonoms und wird in dieser Funktion für Vermögensverwaltung und Personal in der Kirchengemeinde zuständig sein.
Hier können Sie mehr über den neuen Pfarreiökonom erfahren: 

Aktuelle Informationen im Internet 

Die Erzdiözese Freiburg informiert aktuell und gebündelt auf der zentralen Website www.kirchenentwicklung2030.de über die Planungen und die Fortschritte auf dem Weg zu einer neuen Gemeindestruktur.
 

Gründungsvereinbarung

„Ein erster Meilenstein, basierend auf eine breite Basis der Zustimmung, ist gelegt. Der weitere Weg zur zukünftigen Gestalt der katholischen Kirche in der Region kann nun inhaltlich weiterentwickelt werden“
Die vorliegende Gründungsvereinbarung welche am Donnerstag, den 17.10.2024 in der Vollversammlung der Pfarrgemeinderäte der neuen Pfarrei St. Martin Ettlingen verabschiedet wurde, fasst die Ergebnisse und Entscheidungen der Projektphase zusammen. Sie ist eine verbindliche Planungsgrundlage für die Arbeit in der neuen Pfarrei und wurde nun zur Genehmigung nach Freiburg (Erzbischöfliches Ordinariat bzw. Projektgruppe Diözesanstrategie) gesendet.
Damit ist diese zwar erstmal als vorläufig anzusehen, da jedoch schon die Basisversion eine gute Rückmeldung erhalten hat, gehen wir auch hier von einem positiven Votum aus.
 
Hier können Sie diese Gründungsvereinbarung nachlesen: